Ausschreibung wissenschaftlicher Preise und Stipendien der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
Franz-Volhard-Preis 2011
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie schreibt den Preis, der zur Förderung und Auszeichnung herausragender WissenschaftlerInnen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten dient, für 2011 aus.
Der Preis besteht aus der Franz-Volhard-Medaille, einer Urkunde und der Preissumme von 10.000 €. Der Preis kann unter bis zu zwei Bewerbern aufgeteilt werden.
Bewerber/innen, die in der Regel nicht älter als 45 Jahre sein sollten, können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.
Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch);
- Publikationsverzeichnis;
- Sonderdrucke der fünf wichtigsten Veröffentlichungen;
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung.
Die Bewerbungen sollen bis zum 8. Mai 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an die E-Mail-Adresse: gs@dgfn.eu eingereicht werden.
Nils-Alwall-Preis 2011
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie schreibt den Nils-Alwall-Preis aus. Er dient der Auszeichnung und Förderung von WissenschaftlerInnen, die auf dem Gebiet der Klinischen Nephrologie (einschließlich Dialyseverfahren, sonstige extrakorporale Eliminationsverfahren und Nierentransplantation) arbeiten.
Der Preis besteht aus der Nils-Alwall-Medaille, der Preisurkunde und der Preissumme von 10.000 €. Der Preis kann unter bis zu zwei Bewerbern aufgeteilt werden.
Bewerber/innen, die in der Regel nicht älter als 45 Jahre sein sollten, können eine wissenschaftliche Arbeit, deren Bezug zur Klinik direkt oder indirekt eindeutig vorhanden sein muss, einreichen. Es muss sich um eine Arbeit (nicht mehrere) handeln, die bisher nicht publiziert ist oder deren Publikation nicht länger zurückliegt als ein Jahr. Habilitationsschriften können ebenso wenig berücksichtigt werden wie Arbeiten, die bereits mit einem anderen Preis ausgezeichnet wurden.
Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch);
- Publikationsverzeichnis;
- Sonderdrucke der entsprechenden Veröffentlichung(en);
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung.
- Bei mehreren Autoren sollte im Begleitbrief klargestellt sein, wer welchen Anteil an der Arbeit geleistet hat und mit Unterschrift aller Autoren bestätigt werden, dass alle Ko-Autoren mit der Bewerbung um den Preis einverstanden sind.
Die Bewerbungen sollen bis zum 8. Mai 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an die E-Mail-Adresse: gs@dgfn.eu eingereicht werden.
Carl-Ludwig-Nachwuchspreis 2011
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie schreibt den Preis, der herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten auszeichnet, für 2011 aus.
Der Preis, der unter maximal 2 Bewerbern aufgeteilt werden kann, besteht aus einer Urkunde und der Preissumme von 3.000 €.
Bewerber/innen sollten in der Regel nicht älter als 40 Jahre sein. Zur Bewerbung können eine, maximal zwei thematisch verwandte Publikationen aus den letzten zwei Jahren eingereicht werden, bei denen der Bewerber Erst- oder Letztautor sein muss. Die Publikationen müssen in Zeitschriften mit Gutachtersystem erschienen oder im Druck (Druckannahmebrief) sein.
Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch);
- Publikationsverzeichnis;
- Sonderdrucke der entsprechenden Veröffentlichung(en);
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung.
- Bei mehreren Autoren sollte im Begleitbrief klargestellt sein, wer welchen Anteil an der Arbeit geleistet hat und mit Unterschrift aller Autoren bestätigt werden, dass alle Ko-Autoren mit der Bewerbung um den Preis einverstanden sind.
Die Bewerbungen sollen bis zum 8. Mai 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an die E-Mail-Adresse: gs@dgfn.eu eingereicht werden.
Hans-U.-Zollinger-Forschungspreis 2011
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie schreibt diesen Preis, der zur Förderung und Auszeichnung hervorragender WissenschaftlerInnen auf dem Gebiet der Immunologie der Nierenerkrankungen und Nierentransplantation dient, für 2011 aus. Dieser Preis wird ermöglicht durch eine Stiftung der Firma Roche Pharma AG.
Der Preis, der unter maximal 2 Bewerbern aufgeteilt werden kann, besteht aus einer Urkunde und der Preissumme von 5.000 €.
Bewerber/innen, die in der Regel nicht älter als 45 Jahre sein sollten, können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.
Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch);
- Publikationsverzeichnis;
- Sonderdrucke der fünf wichtigsten Veröffentlichungen;
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung.
Die Bewerbungen sollen bis zum 8. Mai 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an die E-Mail-Adresse: gs@dgfn.eu eingereicht werden.
Rainer-Greger-Promotionspreis 2011
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie verleiht einen Preis für die beste nephrologische Promotionsarbeit (Dr. med. oder Dr. rer. nat.) auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Die Arbeit muss bereits von der Promotionskommission der Heimatuniversität als Promotionsleistung angenommen sein (Annahmebrief).
Der Preis besteht aus einer Urkunde und der Preissumme von 1.000 €.
Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch);
- Promotionsarbeit;
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung.
Die Bewerbungen sollen bis zum 8. Mai 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an die E-Mail-Adresse: gs@dgfn.eu eingereicht werden.
Eine Doppelbewerbung für die hier ausgeschriebenen Preise der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie ist nicht gestattet. Mit der Bewerbung um einen Preis verpflichten sich die Preisträger zu einer kurzen Darstellung (12 – 15 Zeilen) ihrer wissenschaftlichen Arbeit für das Nephrologiejournal der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.
Forschungsstipendien der Deutschen Nierenstiftung oder der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
Die Deutsche Nierenstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie fördern junge deutsche ForscherInnen mit nephrologischer Ausrichtung durch die Vergabe von Stipendien, die sowohl für Sachmittel, Investitionen, Reisen als auch Personalkosten eingesetzt werden können.
Zielsetzung:
Vertiefte wissenschaftliche Ausbildung jüngerer NephrologInnen innerhalb Deutschlands und stärkere Verzahnung von klinischer und theoretischer Forschung in der deutschen Nephrologie. Anträge können sowohl aus dem Bereich von Grundlagenfächern (Anatomie, Biochemie etc.) als auch klinisch-theoretischen Fächern (Pathologie, klinische Chemie etc.) gestellt werden, sofern nephrologische Themen Gegenstand des Antrages sind. Arbeiten mit klinischem Bezug erfahren eine besondere Würdigung.
Voraussetzungen:
Vorrangig sollen junge NachwuchsforscherInnen gefördert werden, die bisher noch keine umfangreiche öffentliche Förderung erhalten haben und noch keine eigenen Arbeitsgruppen leiten. In der Regel sollte das 38. Lebensjahr nicht überschritten sein. Vorarbeiten der Antragsteller sind zwar wünschenswert, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Sofern keine oder nur geringe Vorarbeiten existieren, muss eine ausreichende Einbettung in ein geeignetes Umfeld dargelegt sein.
Betrag: 25.000 €
Interessenten werden gebeten, eine Bewerbung unter Beilage von:
- Begleitbrief mit Personalien, Anschrift, Telefon- und Faxnummer
- Projektbeschreibung (maximal 5 Schreibmaschinenseiten)
- Zustimmungsbrief des Abteilungsleiters
- Curriculum Vitae, ggf. mit Publikationsverzeichnis
- Angabe bisher geförderter Projekte (DFG, EU, BMBF, Stiftungen, Industrie)
per Post einzusenden an die
Geschäftsstelle der Deutschen Nierenstiftung
Grafenstr. 9
64283 Darmstadt
oder alle Teile des Antrags per E-Mail an: info@nierenstiftung.de
Einsendeschluss ist 8. Mai 2011.
Apherese-Innovationspreis 2011
der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie
Der Apherese-Innovationspreis dient der Förderung und Auszeichnung wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der extrakorporalen Blutreinigung und Plasmatherapie außerhalb der reinen Nierenersatztherapie. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie vergeben.
Eingereichte Arbeiten sollen Aktualität, Originalität und klinische Relevanz besitzen und aus folgenden Themengebieten stammen:
- Ergebnisse der klinischen Anwendung extrakorporaler Therapieverfahren.
- Grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse zur Pathogenese von Erkrankungen, die den Einsatz extrakorporaler Verfahren bei diesen Erkrankungen begründen oder zukünftig möglich erscheinen lassen.
Grundlage von Bewerbungen sind aktuelle Forschungsarbeiten, deren Preiswürdigkeit anhand der Publikationsfähigkeit in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review beurteilt wird, bereits akzeptierte Publikationen in englisch-sprachigen Fachzeitschriften mit Peer-Review dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein. Der Bewerber muss Projektleiter oder Erstautor sein und darlegen, dass die wesentlichen Teile des Projekts oder der Publikation durch eigene Arbeiten entstanden sind. Promotions- und Habilitationsschriften, sowie Arbeiten, die bereits an einem Preisvergabeverfahren teilgenommen haben, sind keine alleinigen Bewerbungsgrundlagen. Bei Arbeiten mit gleicher wissenschaftlicher Qualität, können der interdisziplinäre Ansatz oder die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses entscheidend bewertet werden.
Der Preis besteht aus der Preisurkunde und der Preissumme von EUR 8.000. Liegen gleichwertige Bewerbungen vor, kann der Preis unter zwei Bewerbern aufgeteilt werden.
Folgende Unterlagen werden zur Bewertung einer Bewerbung benötigt:
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch) mit Beschreibung der bisherigen Tätigkeiten auf dem Gebiet der extrakorporalen Blutreinigungsverfahren,
- Publikationsverzeichnis,
- Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird, gegliedert nach (maximal 4 DIN A4-Seiten): Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung und Arbeitshypothe- se, Methodischer Ansatz, Originalität und klinische Relevanz.
Über die Zuerkennung des Apherese-Innovationspreises entscheidet per Mehrheitsentscheidung ein Gremium, das sich zusammensetzt aus einem aktuellen oder ehemaligen Vorstandsmitglied der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie, einem der Ländervertreter, einem vom erweiterten Vorstand benannten niedergelassenen Nephrologen, dem Herausgeber der Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft („Grüne Hefte“) und mit beratendem Stimmrecht dem wissenschaftlichen Leiter des Apherese-Forschungsinstituts in Köln. Die drei erstgenannten Mitglieder des Gremiums werden von der Arbeitsgemeinschaft für einen Zeitraum von sechs Jahren benannt.
Der Preis wurde erstmals anlässlich des Kongresses für Nephrologie 2002 von der Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie vergeben. Die Vergabe des Preises verpflichtet den/die Preisträger, eine Kurzfassung der Arbeit in den Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft zu veröffentlichen. Die Abgabe des Manuskripts muss bis spätestens acht Wochen nach der Preisverleihung erfolgen.
Bewerbungen sind bis zum 8. Mai 2011 in fünffacher Ausfertigung zu senden an den Herausgeber der Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft, derzeit:
Prof. Dr. med. T. G. Eisenhauer
Medizinische Klinik II
Städtisches Krankenhaus
Kemperhof
Koblenzer Str. 115
56073 Koblenz
Der Apherese-Innovationspreis wird von der Hans und Marlies Stock-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert.
Fritz-Scheler-Stipendium 2011
Dieses Stipendium wird von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an eine/n Nachwuchswissenschaftler/in vergeben und von der KfH-Stiftung Präventivmedizin gefördert.
Zielsetzung:
Förderung von Forschungsarbeiten, die sich mit der Prävention von Nierenerkrankungen beschäftigen.
Voraussetzung:
Anträge können sowohl aus dem Bereich der Grundlagenfächer, der klinisch-theoretischen Fächer und der klinischen Fächer gestellt werden. In der Regel sollte das 38. Lebensjahr nicht überschritten sein.Antrags- und förderberechtigt sind grundsätzlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren wissenschaftliche Ausbildung - in der Regel mit der Promotion - abgeschlossen ist, die in einer gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Körperschaft (im Folgenden auch „Forschungsinstitution“) beschäftigt sind und denen die sofortige Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form gestattet ist. Die Vergabe der Stiftungsmittel erfolgt unmittelbar durch Überweisung auf ein Drittmittelkonto der Forschungsinstitution (Zahlungsempfängerin). Die zweckgemäße Verwendung der Mittel ist durch einen Forschungsbericht und eine Aufstellung über die Verwendung der Stiftungsmittel nachzuweisen.
Betrag: EUR 25.000
per Post einzusenden bis zum 8. Mai 2011 an den
Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Nierenstiftung:
Herrn Prof. Dr. med. W. Riegel, Klinikum Darmstadt, Medizinische Klinik III
Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt
oder alle Teile des Antrags per E-Mail an:
w.riegel@nierenstiftung.de