Kommission Kalziumphosphatwechsel und Osteologie

Über die Kommission

Ziel: Die Störungen des Mineral- und Knochenhaushalts (CKD-MBD) gehören zu den zentralen und häufigen metabolischen Komplikationen einer chronischen Nierenerkrankung und sind mit relevanten Komorbiditäten (Frakturen, kardiovaskuläre Ereignisse) und Mortalität assoziiert.

Aktuell ist der KDIGO CKD-MBD Leitlinien-Update 2017 zur Diagnostik und Therapie dieser Störungen publiziert worden, die DGfN wird die deutsche Übersetzung dieses Updates als repräsentative eigene Leitlinie übernehmen und veröffentlichen. Nichtsdestotrotz ist die Evidenzlage aus randomisierten klinischen Studien zum Thema CKD-MBD nach wie vor limitiert. Multiple effektive Therapeutika zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus, der Hyperphosphatämie oder auch der klassischen Osteoporose stehen zwar zur Verfügung, sind aber häufig kostenintensiv und nur in Ausnahmen durch harte Endpunkt-Studien untersucht.

Die Kommission setzt sich zum Ziel, die DGfN-Mitglieder fortlaufend über neue klinisch relevante Entwicklungen im Bereich CKD-MBD zeitnah zu informieren. Sie versteht sich zukünftig außerdem als Bindeglied zwischen der DGfN und dem Dachverband Osteologie e.V. (DVO), welcher die nationalen Leiltlinien zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose regelmäßig erarbeitet und aktualisiert.