Kommission Shunt und Interventionelle Nephrologie

Über die Kommission

Der Dialysezugang ist eine unerlässliche Voraussetzung für die Dialysetherapie. Die relativ häufigen Funktionsstörungen können zu schlechter Dialyse und zu Krankenhausaufenthalten führen, bei denen die Funktion wieder hergestellt werden muss oder teilweise schwerwiegenden Komplikationen zu behandeln sind. Die Kommission beschäftigt sich mit der Optimierungen der Versorgung. Besonderheit ist hier die hohe Komplexität durch die Einschaltung vieler anderer Fachdisziplinen, Leistungserbringer und Berufsgruppen.

In anderen Ländern wird der Weg beschritten, den Dialysezugang im Rahmen der „interventionellen Nephrologie“ zu versorgen. Hierbei übernehmen die Nephrologen auch Interventionen und Operationen, teilweise mit sehr guten Ergebnissen. Die rechtlichen und abrechnungstechnischen Voraussetzungen in Deutschland stehen diesem Einsatz bislang eher entgegen. Auch sind die interdisziplinären Strukturen hier deutlich besser ausgebaut als in den o.g. anderen Ländern. Auch diese Aspekte werden von der Kommission geprüft.

Auch andere interventionelle Techniken in der Nephrologie wie z.B. Biopsie und Katheteranlagen sind zu thematisieren.