Stellungnahme zur wissen­schaftlichen Ausarbeitung des IQWiG zur Generierung versorgungs­naher Daten und deren Auswertung zum Zwecke der Nutzen­bewertung von Arznei­mitteln (AMNOG-Verfahren)

: Im Rahmen des AMNOG-Verfahrens prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) pragmatische Vorgehensweisen für anwendungsbezogene Datenerhebungen bei innovativen Therapien für seltene Erkrankungen. Die DGfN begrüßt die Initiative zur Weiterentwicklung der Methodik. Studien ausreichend zu powern, kann auch erschwert sein, wenn klassische Endpunkte selten auftreten und sehr lange Beobachtungsdauern nötig werden. Hier müssen Surrogatparameter in die Betrachtung einbezogen werden. Die DGfN bittet daher das IQWiG, die eGFR-slope und die Albuminurie als Surrogatparameter für Studien bei chronischer Nierenkrankheit (CKD) zu berücksichtigen.

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