Ergebnisse der Querschnitts-Umfrage des VLKN vom 16.04.2020 zum Anteil der auf Intensivstationen behandelten COVID-19 Patienten mit dialysepflichtigem AKI

Insgesamt sind Angaben aus 52 nephrologischen Kliniken in die Auswertung eingegangen, das entspricht 53% der VLKN-Mitglieder (derzeit 97).

Das Ergebnis

Insgesamt wurden 504 COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen behandelt, bei 161 lag ein dialysepflichtiges AKI vor, diese Patienten wurden mit NET, meist CVVH, behandelt. Chronische Dialysepatienten, die wegen COVID-19 auf den Intensivstationen dialysiert werden, wurden hier nicht mit einberechnet, da es um die Inzidenz des AKI geht. Der Anteil an COVID-19 Patienten, die ein dialysepflichtiges AKI entwickeln, liegt somit in der populationszentrierten Auswertung bei 32%.

In den einzelnen Kliniken schwankte der Anteil an COVID-19 Patienten mit dialysepflichtigen AKI stark, von 0% bis 100%, im Mittel liegt der Anteil in der zentrumszentrierten Auswertung bei 28,7% bei einer Standardabweichung von 27%.

In der folgenden Abbildung ist die Gesamtzahl (n) der auf den Intensivstationen behandelten COVID-19 Patienten (blaue Säulen) der Anzahl (n) der mit NET behandelten COVID-19 Patienten (Orange) gegenübergestellt. Auf der x-Achse sind die 52 Kliniken, die Daten geliefert haben, aufgelistet.