Pressemeldungen

Sie gilt als schwere Atemwegserkrankung und ist ansteckend: die Grippe (Influenza). Ältere, aber auch chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, sich zu infizieren. Außerdem kann die Grippe bei ihnen einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen. Das gilt auch für chronisch nierenkranke Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), die größte Fachgesellschaft der Nierenärzte in Deutschland, rät Patienten, sich im Oktober oder November beim Hausoder Facharzt gegen Grippe impfen zu lassen. mehr...

Eine Information im Deutschen Ärzteblatt zur Änderung der Richtlinien über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung könnte fälschlicherweise so verstanden werden, dass alle Urinuntersuchungen aus dem Untersuchungskatalog gestrichen seien. Das ist aber nicht der Fall: Nach wie vor sind die Urintests auf Eiweiß und Zucker enthalten und sollen bei jeder Schwangerschaftsuntersuchung durchgeführt werden. mehr...

Aktuell beklagen Nephrologen Einschränkungen in der adäquaten Versorgung ihrer Patienten wegen der seit längerem bestehenden Lieferengpässe bei Impfstoffen gegen Hepatitis B. Die Gründe des Mangels sind für Ärzte und Patienten schwer nachvollziehbar. Die DGfN befürchtet, dass solche Engpässe die ohnehin bestehende Impfmüdigkeit vieler Patienten verstärkt und fordert das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf, sich dieses Problems nachhaltig anzunehmen, damit für nierenkranke Patienten empfohlene Impfstoffe ohne Unterbrechungen verfügbar sind. mehr...

Am 3. Juni meldete die Bertelsmann-Stiftung, dass fast 40% der Krankenhäuser die Mindestmengenregelung für schwere, planbare Operationen nicht einhalten [1], was ein hohes Medieninteresse erzeugte. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) möchte diesen Anlass nutzen, um erneut auf die Widersinnigkeit und Unzulänglichkeit der Mindestmengenregelung bei der Nierentransplantation hinzuweisen. Sie entbehrt jeder Berechtigung und führt dazu, dass Fehlanreize gesetzt werden: Quantität, nicht Qualität wird belohnt! „Es ist höchste Zeit, diese fehlerhafte Regelung aufzuheben.“ mehr...

Eine heute im Deutschen Ärzteblatt [1] publizierte Studie belegt eine zu geringe Grippeimpfrate bei chronisch nierenkranken Menschen. Sie liegt mit ca. 45% zwar höher als in der Allgemeinbevölkerung, aber in Anbetracht des Risikoprofils von nierenkranken Menschen ist sie zu gering. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) reagiert umgehend auf die neuen Daten und plant im Herbst eine Grippeimpfkampagne gemeinsam mit der Deutschen Nierenstiftung. mehr...

Die aktuell publizierte CREDENCE-Studie [1] stellt in vielerlei Hinsicht eine Sensation dar: Sie wurde vorzeitig abgebrochen, weil sich bereits vor dem geplanten Studienende eine signifikante Überlegenheit des Prüfmedikaments abzeichnete. Sie ist somit nicht nur eine der wenigen nephrologischen Studien der letzten Dekaden, die positiv ausfielen, sie gibt darüber hinaus Evidenz dafür, dass SGLT2-Hemmer das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit („chronic kidney disease“/CKD) zusätzlich zur Standardtherapie mit RAAS-Inhibitoren wirksam aufhalten. Seit Jahren wird nach Therapien gesucht, um die Krankheitsprogredienz zu verlangsamen und Betroffenen ein möglichst langes Leben ohne Dialyse zu ermöglichen. mehr...

In Anerkennung exzellenter Leistungen im Laufe seiner bisherigen beeindruckenden wissenschaftlichen Karriere wird der 37-jährige Nephrologe Dr. med. Dr. sc. nat. Timo Speer, Homburg/Saar, mit dem diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. Damit ist er einer von zehn hervorragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen, die den wichtigsten deutschen Nachwuchspreis 2019 erhalten. Die Gewinner des mit je 20.000 Euro dotierten Preises werden von einem hochkarätig besetzten Auswahlausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt. mehr...

Im Rahmen ihrer Jahrestagung im Oktober 2019 wird die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) erstmals einen Journalistenpreis (dotiert mit insgesamt 5.000 EUR, die auf zwei Preisträger aufgeteilt werden können) verleihen. Prämiert werden Medienschaffende, die sich in herausragenden Beiträgen journalistisch mit dem Thema Nierenkrankheiten auseinandergesetzt, dieses öffentlichkeitswirksam aufbereitet und damit einen Beitrag zur Prävention geleistet haben. Journalisten können sich bis zum 15. Juli 2019 mit ihrem Beitrag bewerben, wenn dieser im Zeitraum von Mai 2018 bis Ende Juni 2019 veröffentlicht wurde. mehr...